Sonnenschutz ist nicht nur im Sommer wichtig

Es besteht der Irrglaube, dass die Sonneneinstrahlung nur im Sommer extrem ist und sich der Mensch vor der Sonnenstrahlung schützen muss. Auch wenn man denkt, dass die Sonnenstrahlung in den Herbst- und Wintermonaten deutlich schwächer wird, sollte man trotzdem die Gefahr nicht aus den Augen verlieren. Wenn jemand einen Winterurlaub hoch in den Bergen oder sogar auf einem Gletscher zum Skifahren plant, sollte sich frühzeitig über den richtigen Sonnenschutz informieren. Die Sonnenstrahlung hoch in den Bergen ist auch im Winter hochgradig gefährlich, denn man merkt die Verbrennungen der Haut nicht durch die Kälte, die dort herrscht. Einheimische warnen davor, sich die Sachen im Schnee auszuziehen, da so die Sonne eine große Angriffsfläche beim menschlichen Körper hat. Die Tipps zum richtigen Sonnenschutz wie das Eincremen von Nase, Fußrücken, Schultern und Ohren sollten befolgt werden, damit man nicht unter einem sehr schmerzhaften Sonnenbrand leidet.

Geringerer Abstand zur Sonne sorgt für höheres Risiko

Im Winterurlaub auf einem Gipfel oder Gletscher ist man der Sonne viel näher als am Fuß des Berges. Weiterhin sind dort oben wenig Schutzmöglichkeiten vor der Sonne, da es dort nur wenige Bäume und den damit verbunden Schatten gibt. Man ist als Urlauber der Sonne förmlich ausgesetzt und man kann nicht viel dagegen machen. Die potentiellen Gefahren durch die enorm hohe Sonneneinstrahlung in einem Winterurlaub sollte daher niemals außer Acht gelassen werden und man sollte entsprechende Vorkehrungen treffen.

Im Vorfeld Vorkehrungen treffen

Wer einen Winterurlaub plant, sollte bereits im Vorfeld die notwendigen Vorkehrungen treffen und sich mit geeignetem Sonnenschutz ausstatten. Außerhalb der Sommer-Urlaubssaison finden sich viele Angebote, von denen man sehr gut profitieren kann. Die Online Apotheke ist hierbei eine angenehme Bezugsquelle, da man nicht an die Öffnungszeiten des Geschäfts angewiesen ist. Die Bestellung kann einfach und bequem von zu Hause durchgeführt werden und man bekommt die Ware direkt per Post nach Hause geliefert. Auch das Nachbestellen von Sonnenschutzmitteln wie Sonnencreme oder Sonnenschutz für die Lippen kann problemlos durchgeführt werden.

Sonnenschutz im Winter beugt Hautkrebs vor

Bei der Bestellung des Sonnenschutzes sollte auf jeden Fall die Urlaubsregion und die dort herrschenden klimatischen Bedingungen berücksichtigt werden, um die Haut vor Sonnenbrand zu schützen und somit auch Hautkrebs vorzubeugen. Man sollte dabei bedenken, dass die Nähe zur Sonne und durch die dünnere Ozonschicht mehr gefährliche UV Strahlung auf die Erde treffen kann. Dadurch muss der Sonnenschutz deutlich höher und besser ausgewählt sein als in normalen Gebieten hierzulande.

Foto: literarymind (Flickr) unter cc by 2.0

Neuer Planet entdeckt!

Kaum etwas ist so faszinierend wie ein Blick in den freien nächtlichen Himmel, wenn er ohne störende terrestrische Lichtquellen seine volle Pracht entfaltet. Das weiße Band der Milchstraße, hell leuchtende Planeten und funkelnde Sterne lassen den Betrachter immer wieder staunen, kaum jemand kann sich diesem Zauber entziehen. Unwillkürlich werden Fragen aufgeworfen nach Entstehung, Anfang, Ausdehnung und Ende unsers Universums. In Zeiten knapper Ressourcen werden Forschungen betrieben, andere Lebensräume zu entdecken, die unser Überleben sichern.
Unsere Erdatmosphäre erschwert die Arbeit der Observatorien. Sie schluckt einen Großteil der Lichtwellen, Tageszeiten und Wetterbedingungen machen eine Himmelsbeobachtung nicht immer möglich. Also wurden Space-Teleskope in den Weltraum geschickt, um dort für uns zu forschen und dank neuester Technik spektakuläre Bilder an die Bodenstationen zu senden.
Das Hubble-Space-Teleskop dringt seit mehr als 20 Jahren in die Tiefen des Alls vor und versorgt die Wissenschaft mit Daten und sensationellen Fotos höchster Auflösung. Trotz seines verhältnismäßig kleinen Hauptspiegels mit einem Durchmesser von 2,4m liefert Hubble dank störungsfrei eingefangener Signale Daten selbst extrem ferner Objekte.

Neue Planeten
Immer wieder überrascht uns die Wissenschaft mit der Auffindung neuer Galaxien und Exoplaneten. Allein die 2009 gestartete amerikanische Teleskopsonde „Kepler“ hat in ihrem bisherigen Einsatz über 1000 unbekannte Himmelskörper entdeckt, deren Habitabilität allerdings erst noch erforscht werden müssen.
Im Jahre 2009 fanden Astronomen einen ungewöhnlichen Planetentyp, der sich durch eine Dunsthülle deutlich von den gasförmigen unterschied. Das Objekt mit dem Katalognamen GJ1214b bietet ein Erscheinungsbild, das einer Dampfwolke ähnelt. Im Sternbild Ophiuchus (Schlangenträger), 40 Lichtjahre von uns entfernt, umrundet es seine Sonne in nur 38 Tagen. Aufnahmen des Hubble-Space-Teleskops bestätigen die Annahmen, dass es sich auf Grund der dichten Dampfatmosphäre bei GJ1214b um eine „Wasserwelt“ handelt. Allerdings geht man davon aus, dass dort Temperaturen von 230°C herrschen, was die Frage aufwirft, wie es trotz solcher Hitze zu einer hohen Wasserkonzentration kommt.

Himmelsbeobachtungen
Neben Astronomen und Wissenschaftlern kann auch der interessierte Laie diesen spannenden Phänomenen nachgehen und sich an der Suche nach entfernten Welten beteiligen. Der Markt hält eine Fülle von optischen Geräten bereit, die nicht nur den Blick auf den Andromedanebel, unsere Nachbargalaxie, ermöglichen. Eine fachkundige Beratung ist sinnvoll, denn man muss Objektive vergleichen, Größe und Ausstattung dem zukünftigen Standort anpassen. Zwar lassen sich gut sichtbare Objekte wie Mond, Venus als Morgen- oder Abendstern und der Riesenplanet Jupiter bereits mit einem guten Feldstecher beobachten, doch ist man einmal fasziniert, kommt man um die Anschaffung eines Teleskops nicht herum.

Teleskope
Ohne Licht keine Beobachtung. Grundvoraussetzung ist also, Licht einzufangen und zu bündeln. Dazu muss man sich zwischen einem Refraktor- und Reflektor-Teleskop entscheiden. Die Objektive sammeln das Licht. Der Refraktor funktioniert wie das menschliche Auge. Die geschliffenen Linsen brechen das einfallende Licht (Refraktion) und bündeln es in einem Brennpunkt. Der geschlossene Tubus schützt die Linsen vor Verschmutzung. Dennoch kommt es zu Abbildungsfehlern, die unterschiedlichen Wellenlängen des Lichts und die Linsenstärken verursachen Farbsäume und Helligkeitsbeeinträchtigungen.
Das Reflektor-Teleskop benutzt einen Parabolspiegel, um das Licht zu sammeln. Der Hauptspiegel reflektiert die Strahlen auf einen zweiten, der das Licht zum Beobachtungspunkt ablenkt. Da keine Linsen verwendet werden, entsteht keine Aberration (Abbildungsnachteil), auch alle Farben werden ungehindert reflektiert. Alle Sternwarten und größere Amateur-Teleskope greifen inzwischen auf diese Technik zurück

Zubehör
Das Stativ muss standsicher, stabil und transportabel sein. Die meisten Astroferngläser für den Amateur-Gebrauch werden mit parallaktischer Montierung angeboten, eine horizontale (azimutale) bietet wenig Beobachtungskomfort. Nach Justierung auf den Himmelspol muss zur Observierung nur eine Achse bewegt werden, eine Nachführung ermöglicht vibrationsfreie Bilder. Zur Auswahl des Okulars ist fachkompetente Beratung sehr empfehlenswert. Die mitgelieferten Geräte verfügen über 2- 3 Linsen und halten nicht immer die versprochene Qualität. Barlowlinsen und Weitwinkel haben ihren Preis, doch gute Kompromisslösungen bringen den Hobby-Astronomen nicht um sein faszinierendes Vergnügen.

Atomendlager Gorleben

Gorleben befindet sich im Kreis Lüchow-Danneberg im Osten Niedersachsens. In der Nähe dieses Ortes wurde ein Zwischenlager für aufbereiteten Atommüll in einem alten Salzstock angelegt. Dieses ist mittlerweile jedoch sehr umstritten, da es Bedenken wegen der Sicherheit gibt und es immer noch kein Endlager für atomaren Müll gibt.
Das Zwischenlager in Gorleben wurde im Jahr 1983 nach einer ungefähr zwei Jahre andauernden Bauphase fertiggestellt. In diesem Lager durften ab 1983 1.500 Tonnen von Brennelementen aus den deutschen Atomkraftwerken gelagert werden. Mit den Einlagerungen konnte jedoch erst im Jahr 1995 begonnen werden, da sich viele Gerichte mit der Situation des Lagers auseinander gesetzt haben. Im gleichen Jahr wurde die Genehmigung auf 3.800 Tonnen erweitert, da man berechnet hatte, dass die ursprünglich geplante Kapazität nicht ausreichte. Im Jahr 1996 wurden die ersten Behälter mit atomarem Müll aus der Wiederaufbereitungsanlage in La Hauge, Frankreich in das Castorlager Gorleben transportiert. Bis zum 31. Dezember 2034 darf der Müll noch in dem Salzstock gelagert werden, danach muss ein neues Lager gesucht werden.
Das es kein Endlager für Atommüll gibt, ist aber nur ein Grund, warum der Umstieg auf die erneuerbaren Energien verwirklicht werden sollte. Die Kernenergie wird von der SPD, der Linken und den Grünen abgelehnt. Mittlerweile befürchtet auch über die Hälfte der deutschen Bevölkerung unverantwortliche Sicherheitsrisiken durch den Betrieb der Atomkraftwerke und der Endlagerung.
Vor rund einem Jahr kam es im japanischen Fukushima zu einer Katastrophe. Ein Kernkraftwerk wurde durch einen Tsunami teilweise zerstört und eine Kernschmelze trat ein. Im Jahr 1979 erläuterte die Gesellschaft für Reaktorsicherheit bereits die folgen einer Kernschmelze in Deutschland. Sie sprach von 14.500 Leuten, welche auf der Stelle Tod sein würden und 104.000 Leuten, die an den folgen der Kernschmelze sterben würden. Zudem würden ungefähr 5.600 Quadratkilometer Fläche kontaminiert werden, sodass 2,9 Millionen Menschen evakuiert werden müssten. Die Schäden eines Unfalls müssten mit der riesigen Summe von 6,1 Billionen Euro beglichen werden. Viele Menschen haben auch noch die Atomkatastrophe in Tschernobyl aus dem Jahr 1986 im Hinterkopf, bei welcher auch in Deutschland große Landstriche kontaminiert wurden.
Des Weiteren gibt es in der Nähe von Atomkraftwerken auch gesundheitliche Schädigungen. Im Umkreis von 5 km bekommen Kinder häufiger Leukämie als in anderen Gebieten. Im Umkreis von 30 km um das Zwischenlager in Gorleben herum gibt es einen weiteren Zusammenhang dieser Art. Hier kommt es nämlich seit der Einlagerung von Atommüll bei den Geburten zu mehr Jungen als Mädchen. Derzeit kommen hier 110 Jungen auf 100 Mädchen.
Ein anderes Problem mit der Atomkraft ist der militärische Zweck. In Nordkorea, Indien und dem Iran gibt es Forschungsreaktoren, in welchen die Staaten atomares Plutonium entwickeln. Hierbei ist jedoch nicht ganz klar, ob das Plutonium für die angekündigten zivilen Zwecke oder für den Bau von Atombomben genutzt werden soll. Südafrika hat sein Atomprogramm vor einigen Jahren aufgegeben.
Eine weitere Gefahr besteht durch Terroranschläge aus dem Luftraum. Die Atomkraftwerke in Deutschland halten zwar einem Flugzeugabsturz stand, jedoch wurden diese Daten in der Vergangenheit erhoben. Kritiker der Atomkraft bezweifeln deshalb, dass die Kraftwerke auch dem Aufprall von großen Passagiermaschinen standhalten würden.
Aus diesen Gründen muss der Umstieg auf die erneuerbaren Energien endlich durchgesetzt werden. Auf vielen deutschen Dächern sieht man derzeit schon Solaranlagen. Die Solarindustrie steckt derzeit jedoch in einer kleinen Krise, da der Staat die Subventionen auf Null gesenkt hat. Die Wasserenergie ist in Deutschland schon so gut wie ausgebaut, hier gibt es kaum noch freie Stellen. Auch die Windenergie wird immer weiter ausgebaut, insbesondere die Windparks in der Nordsee bringen viel Energie ein. Deutschland befindet sich grundsätzlich also auf einem guten Weg, die Endlagerung des Atommülls muss aber immer noch endgültig geklärt werden.

Neue Solaranlagen von Kürzungen weniger stark betroffen

Die von Umweltminister Röttgen angekündigte Kürzung der Solarförderung wird weniger stark ausfallen als angekündigt. Handwerk und Stromkonsumenten sind dennoch verunsichert.

Vermarktung in Zukunft uneinheitlich

Aus dem nun vorliegenden Gesetzentwurf geht hervor, dass das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) vorsieht, dass die Betreiber von Photovoltaikanlagen auch in Zukunft nicht einen Teil ihres selbst produzierten Stroms selbst vermarkten müssen, wie zunächst befürchtet. Zwar werden in Zukunft zehn Prozent des erzeugten Stroms nicht mehr subventioniert, die Betreiber erhalten dafür aber den Börsenpreis, zu dem Elektrizität gehandelt wird. Dieser beträgt allerdings nur ungefähr 30 Prozent des für die übrigen 90 Prozent vom Staat garantierten Abnahmepreises. Betreiber von mittelgroßen Anlagen werden aber durch eine diskutierte Selbstvermarktung wahrscheinlich keinen höheren Strompreis erzielen, weshalb der erzeugte Strom wohl komplett ins Stromnetz eingespeist wird.

Ab März werden die garantierten Tarife für neue Anlagen um bis zu 30 Prozent gekürzt. Für mittelgroße Anlagen werden 90 Prozent, für kleinere Anlagen auf Hausdächern 85 Prozent zu einem garantierten Preis abgenommen. Für letztere wird angenommen, dass Eigenheimbesitzer diese Menge auch selbst verbrauchen, weil die Einspeisung keinen Vorteil bringt.

Mittelgroße Projekte sollen erschwert werden

Betreiber größerer Photovoltaikanlagen aber, die auf Scheunendächern oder öffentlichen Gebäuden installiert sind, werden den restlichen Strom zum Börsenpreis wie bisher einspeisen. Denn die Bundesregierung will gerade diese Anlagen auf Scheunendächern mit dem neuen Gesetz treffen. Denn besonders in Süddeutschland wurden massenhaft auf Bauernhöfen und Wiesen Gebäude in Südausrichtung errichtet, die nur dazu dienten, Vergütungen zu kassieren. Zusätzlich zur allgemeinen Kürzung der Förderung soll für Betreiber solcher Anlagen nur noch der niedrigere Freiflächen-Tarif gelten.

Die Förderung für Großprojekte mit Kraftwerken ab zehn Megawatt soll allerdings erst im Juli komplett gestrichen werden, wenn für das Projekt bereits eine Baugenehmigung existiert. Damit werden die Planungsvorläufe für solche Kraftwerke berücksichtigt. Mit dieser Neuerung sollen Großprojekte mit einem enormen Flächenbedarf, wie in Finow in Brandenburg, verhindert werden. Die FDP mahnt allerdings an, in der Nähe von Ballungsräumen sollten diese Kraftwerke mit einer besonders hohen Effizienz weiter ermöglicht werden.

Die Kürzungen zum 9. März für kleinere Anlagen wurden auch in den Regierungsparteien kritisiert. Denn Minister Röttgen hatte zunächst den 1. April als Termin gehabt, und mit dem vorgezogenen Stichtag entstehen Probleme für Handwerker und Lieferanten.

Widerstand im Ostdeutschland

Die Pläne der Bundesregierung finden besonders in Ostdeutschland großen Widerstand. Denn befinden sich besonders viele Standorte der Solarbranche. Das EEG kann aber im Bundesrat nicht verhindert, sondern nur verzögert werden, weil es nicht zustimmungspflichtig ist. Die neuen Regelungen könnten dann endgültig im Sommer beschlossen werden und dann ab dem 9. März rückwirkend greifen.

Besonders die Kürzung für mittlere Projeke kann nur auf Unverständnis stoßen. Denn wenn die Energiewende ernst genommen werden soll, dürften solche Projekte in Zukunft unentbehrlich sein. Auch für den Eigenheimbesitzer sinkt die Attraktivität einer eigenen Anlage erheblich. Und dies zu einer Zeit, in der die Konkurrenz aus China die heimischen Anbieter in größte Schwierigkeiten bringt.
Die Gesetzesänderung kommt ohnehin zur Unzeit. Die Pleitewelle in der Solarbranche zeigt deutlich, dass die Regierung in der Energiefrage kopflos agiert. Wenn man die Energiewende schaffen will, sind Solaranlage in jeder Größe zwingend notwendig.

Die potentiellen Gefahren durch Sonneneinstrahlungen: Hautkrebs macht sich breit.

Seit mehr als dreißig Jahren müssen wir beobachten, dass die zu nehmend schwindende Ozonschicht mehr und mehr von den für uns gefährlichen Uv. Strahlen der Sonne durch lässt. Das bedeutet: Vorsicht beim Sonnenbad. Bereits die März Sonne kann die Haut angreifen und einen Sonnenbrand verursachen. Die Folge ist im Ernstfalle Hautkrebs. Der sich schnell ausbreitet und weiter entwickelt. Nicht nur das Risiko nimmt zu, sondern auch die Häufigkeit der Erkrankungen. Eine traurige Bilanz ist, dass es sich bei den Patienten vorrangig um junge Leute handelt. Besonders gefährdet sind Menschen, die einen hellen Hauttyp haben, so wie Kinder. In diesem Kapitel soll geklärt werden, wie wir uns davor schützen können und was getan werden kann, wenn Hautkrebs fest gestellt wurde.

Sonnenschutz wird zur Pflicht.
Jahr um Jahr ist deutlicher zu spüren, wie die Sonne an Kraft gewinnt. Besonders gefährlich ist sie während der Mittagszeit, weshalb die Haut unbedingt mit einem Sonnenschutz-Mittel behandelt werden sollte. Noch empfehlenswerter ist es, sich etwas über zu ziehen. Bei Einsatz einer Sonnenkreme gilt: Je höher der Sonnenschutz Faktor, desto besser. Auch sollte sie möglichst Wasser beständig sein. Leider wird aber die Erkenntnis, dass Sonnenschutz Mittel oft nicht mehr aus reichen, immer häufiger. So ist tatsächlich bei intensiver Sonneneinstrahlung eine geeignete Bekleidung der bessere Schutz. Besonders wichtig ist es, die Kopfregion mit einem Sonnenhut oder ähnlichem zu schützen. Natürlich tut es auch ein Schatten spendender Schirm.

Sonnenbrand, Was tun?
Am besten ist es, einen Sonnenbrand zu vermeiden. Hat er sich nun aber doch entwickelt, sollten die betroffenen Hautflächen sofort mit einem in der Apotheke erhältlichen Kühl-Gel behandelt werden. Auf jeden Fall ist es Menschen, die darunter zu leiden haben, dringend zu empfehlen, den Schatten auf zu suchen. In kritischen Fällen sollte man nicht zögern, den Arzt zu konsultieren. Dieser kann schlimmeres verhindern. Wenn der Sonnenbrand ab geheilt ist, empfiehlt es sich, die betroffene Haut nach Veränderungen zu untersuchen. So bald sich unbekannte Flecken, Rötungen oder Flächen Veränderungen zeigen, ist das Alarmzeichen für einen Hautkrebs gesetzt. Die Bilder können bereits dessen Vorstufe dar stellen.

Hautkrebs und Heilungschancen.
Wir unterscheiden zwischen zwei verschiedenen Hautkrebs-Arten. So gibt es den weißen und den schwarzen, wo bei dieser besser erkennbar ist als der weiße. Deshalb sollte bei anstehender Vorsorge Untersuchung darauf geachtet werden, dass sich am Körper keine Artikel befinden, welche die Haut entfremden könnten. Als Beispiel seien hier Schmink Präparate, Tatoos oder Pircings genannt. Bei Früh Erkennung eines Hautkrebses sind die Chancen auf Heilung bei sofortiger Behandlungs-Therapie noch recht gut. Vor allem in der Vorstufe können Salben in vielen Fällen noch zur völligen Rückbildung führen. Hat sich der Krebs bereits entwickelt, muss eine operative Entfernung der betroffenen Hautschicht erfolgen. Geschieht das aber sofort, kann eine weitere Maßnahme wie Immun- oder Chemo- Therapie oft verhindert werden. Leider verfügen viele Krankenkassen jedoch über sehr begrenzte Mittel. Spätestens in solchen Momenten stellt sich heraus, ob die Patienten bei Abschluss ihrer Krankenversicherung die richtige Krankenkasse aus gewählt haben. Die beste Therapie ist jedoch die Vorsorge. Aber in wie weit werden Maßnahmen dieser Art an geboten? Auch hier ist es wichtig, Die richtige Krankenkasse zu finden. Im Allgemeinen bieten die größten gesetzlichen Krankenkassen Möglichkeiten der Vorsorge an. Diese wird im zwei Jahres Abstand durch geführt. Bei den meisten muss allerdings das fünfunddreißigste Lebensjahr vollendet sein, um sich einer Vorsorge Untersuchung unterziehen zu können. Deshalb sollten Kranken-Versicherte sich bei ihrer Kasse nach dem Rahmen der Möglichkeiten erkundigen, bevor es zum Vertragsabschluss kommt. Viele zahlen auch nur die Grunduntersuchung, nicht aber zusätzliche Maßnahmen wie Licht Mikroskop-Untersuchungen. Bei einem so genannten Creening wird zwar der ganze Körper vom Arzt untersucht, doch für die Begutachtung verwendet er lediglich eine Lampe.

Der richtige Sonnenschutz

Einen Sonnenbrand zu bekommen, kann schnell passieren. Doch die verbrannte Haut kann nicht nur weh tun, sondern begünstigt auch eine Erkrankung an Hautkrebs oder die Bildung von Melanomen. Daher ist es wichtig, sich vor der Sonne ausreichend zu schützen. Im Folgenden stellt Apothekenvergleich daher nähere Informationen zu dem Thema vor und vergleicht ausgewählte Sonnenschutzmittel.

Wie kann man sich vor der Sonne schützen?

Es gibt etliche Möglichkeiten, wie man sich wirksam vor der Sonne schützen kann. Apothekenvergleich stellt Ihnen die wichtigsten Verhaltensregeln hier vor: Textilien bieten beispielsweise einen hohen Lichtschutzfaktor und verhindern, dass die Sonne unmittelbar auf die Haut gelangt. Trotzdem sollte auf das Eincremen nicht verzichtet werden. Die Faustregel ist hierbei, 25 Milliliter des Produkts bei einer Ganzkörperanwendung aufzutragen. Besonders Nase, Fußrücken, Schultern und Ohren sollten gut eingecremt werden. Außerdem sollte man besonders nach einem mehr als 30 Minuten dauernden Aufenthalt im Wasser abermals Sonnenmilch auftragen. Denn auch eine wasserfeste Creme ist nicht unbegrenzt wasserfest. Des weiteren sollte die pralle Mittagssonne so gut es geht vermieden werden. In der Zeit von 11 bis 15 Uhr daher besser im Schatten bleiben.

Worauf sollte man bei der Auswahl seines Sonnenschutzmittels achten?

Der wirksamste Schutz vor der Sonne ist die Sonnencreme. Sie ermöglichen einen längeren Aufenthalt im Sonnenbereich, ohne dass gleich ein Sonnenbrand davongetragen wird. Die heutigen Sonnencremes oder -lotionen müssen hohen Anforderungen genügen. Hierzu zählen beispielsweise die Haftung auf der Haut, eine gute Verträglichkeit, ein hoher Licht- sowie Breitbandschutz, Stabilität gegen Luft, Licht und Hitze sowie eine gute Schweiß- und Wasserfestigkeit.

Hierbei empfiehlt der Apothekenvergleich, bei der Auswahl des Sonnenschutzmittels sollte man v.a. auf die wichtigsten Angaben Lichtschutzfaktor (LSF), Wasserfestigkeit sowie den UVA-Schutz zu achten. Manches Produkt weisen darüber hinaus noch Zusätze auf wie unter anderem Radikalfänger (z.B. Vitamine C und E) oder Flavonoid Glycosylrutin, welches gut gegen die Sonnenallergie wirkt. Mitunter werden auch Eiweiße oder Enzyme zugesetzt, um der Haut bei einer nötigen Reparatur von Sonnenschäden zu helfen.

Darüber hinaus gibt es spezielle Produkte unter anderem für sehr trockene Haut oder für Sportler. Auch ökologische Produkte oder Cremes speziell ohne Konservierungs-, Duft- und Farbstoffe sind mittlerweile auf dem Markt erhältlich. Sogenannte “Sunblocker” mit einem LSF von 40 sind als Intensivschutz besonders für Wassersportler oder Bergsteiger gedacht. Des weiteren können sie die Vergrößerung von Pigmentflecken verhindern.

Sonnenschutzmittel im Test

Mittlerweile gibt es eine sehr große Auswahl an Sonnenschutzmitteln, die jeweils verschiedene Anforderungen und Ansprüche bedienen. So benötigt ein Sportler beispielsweise einen intensiveren Hautschutz und auch für die empfindliche Haut von Kindern empfiehlt es sich, ein anderes Produkt als eine herkömmliche Sonnencreme zu verwenden. Im Folgenden sollen ausgewählte Sonnenschutzmittel von Apothekenvergleich hinsichtlich ihrer Eignung untersucht und vorgestellt werden.

Bei einem Test erwies sich beispielsweise das Sonnenspray “Nivea Sun Light Feeling transparentes Spray” mit einem Lichtschutzfaktor in Höhe von 20 mit einem Testergebnis von 1,4 als äußerst geeignet. Sowohl in den Kategorien Einhaltung des Lichtschutzfaktors, der Entnahme sowie der Anwendung, der Wärme- sowie Kältebeständigkeit und der Feuchtigkeitsanreicherung konnte das Produkt jeweils überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen. Allerdings ist das Produkt nicht wasserfest und enthält Farb- und Konservierungsstoffe.

Die Sonnencreme “Ladival Sonnenschutz Lotion Normale bis empfindliche Haut” mit einem LSF von ebenfalls 20 konnte in diesem Test mit einem Ergebnis von 1,4 ebenfalls sehr positiv hervorstechen. Auch hier wurden die oben genannten Kriterien untersucht, auch dieses von Apothekenvergleich untersuchte Produkt konnte ebenfalls überdurchschnittliche Werte erzielen. Es ist jedoch nicht wasserfest. Durch den weitestgehenden Verzicht auf Duft- und Konservierungsstoffe ist es jedoch besser für die empfindliche Haut geeignet.

Schlechtere Werte hingegen erzielte das Sonnenschutzmittel “Spirig Daylon Actinia”. Das Produkt aus der Apotheke ist einerseits im Vergleich mit herkömmlichen Produkten aus dem Drogeriemarkt relativ teuer. Zum zweiten wird das Produkt mit dem Anspruch, gegen die verschiedenen Formen von Lichtdermatosen sowie hellem Hautkrebs vorbeugend zu wirken, nicht gerecht. Denn das Produkt konnte nur unzureichend vor UVA-Strahlen schützen.

Auch von dem Kauf der Sonnencreme “Clarins Sun Care Soothing Cream” mit einem Lichtschutzfaktor von 20 rät Apothekenvergleich eher ab. Sowohl in den Kategorien Feuchtigkeitsanreicherung, Anwendung und Entnahme sowie Wärme- und Kältebeständigkeit konnten zwar noch durchschnittliche Ergebnisse erzielt werden. Allerdings konnte der Lichtschutzfaktor nicht eingehalten werden. Auch dieses Produkt war nicht wasserfest.